Welche Golf-Spielform passt zu eurer Gruppe?

Die richtige Spielform hängt von drei Dingen ab: Wie viele ihr seid, wie ähnlich eure Spielstärke ist und was ihr von der Runde erwartet. Die Tabelle führt von eurer Situation zur passenden Spielform und weiter zu den Regeln.

Beginnt mit drei Fragen

Bevor ihr eine Spielform auswählt, beantwortet drei Fragen. Wie viele Spieler seid ihr, zwei, drei oder vier? Wie groß ist der Unterschied beim Handicap? Und wollt ihr eine entspannte Gesellschaftsrunde oder einen hart umkämpften Wettbewerb Loch für Loch?

Die Spielerzahl ist am wichtigsten. Manche Spielformen brauchen eine genaue Zahl: Lochspiel ist für zwei gemacht, Wolf und Split Sixes für drei, die Team-Spielformen für vier. Andere wie Stableford und Skins funktionieren mit zwei bis vier Spielern. Die Spannweite der Spielstärke bestimmt, ob ihr Handicap braucht oder Brutto spielen könnt. Bei großen Unterschieden bieten sich Punktespiele an, die das Handicap berücksichtigen.

Findet eure Situation

Sucht die Zeile, die zu eurer Gruppe passt. Jede führt zu einer bis drei geeigneten Spielformen und verlinkt die vollständigen Regeln.

Welche Spielform passt zu welcher Situation?
SituationPassende Spielformen
Zwei Spieler mit ähnlicher Spielstärke Lochspiel für das Duell Loch für Loch oder Nassau, das die Runde in drei Spiele teilt und Presses erlaubt.
Gemischte Spielstärke, große Handicap-Spannweite Stableford oder Quota. Beide berücksichtigen das Handicap, sodass Spieler mit Handicap 9 und 28 fair gegeneinander antreten können.
Drei Spieler Wolf mit wechselnder Partnerwahl, Split Sixes mit sechs Punkten pro Loch oder Bingo Bango Bongo, das unterschiedliche gute Leistungen statt nur ein niedriges Handicap belohnt.
Vier Spieler in Teams Scramble für die einfachste und geselligste Variante, Vierball, bei dem jeder seinen eigenen Ball spielt, oder Vegas für größere Ausschläge.
Schnell und einfach Skins mit einem Pot pro Loch oder Zählspiel, bei dem das niedrigste Gesamtergebnis gewinnt. Sonst gibt es wenig mitzuführen.
Ein Nebenspiel zusätzlich zur Hauptspielform Birdies, Snake für Drei-Putts, Sandie für gerettete Pars aus dem Bunker oder Nearest to the Pin auf ausgewählten Par-3-Löchern.

Denkt an die Unterschiede bei der Spielstärke

Liegt ihr beim Handicap nah beieinander, könnt ihr jede Spielform spielen, auch Brutto. Lochspiel, Skins und Zählspiel passen gut, weil jeder Schlag und jedes Loch so zählt, wie es gespielt wurde.

Bei deutlich unterschiedlicher Spielstärke sind Punktespiele die sicherste Wahl. Stableford und Quota gleichen die Chancen über das Handicap aus. Ein Spieler mit Handicap 28 erhält die Hilfe dort, wo er sie braucht, und kann auf demselben Loch gegen einen Spieler mit einstelligem Handicap antreten. Wollt ihr in einer gemischten Gruppe trotzdem Lochspiel oder Skins spielen, nutzt das Handicap, dann funktioniert der Ausgleich genauso.

Spielformen kombinieren

Es muss nicht bei einer einzigen Spielform bleiben. Eine verbreitete Kombination ist eine Hauptspielform plus ein oder zwei Nebenspiele. Lochspiel oder Nassau bildet das Gerüst, Birdie-Pot und Snake laufen während der ganzen Runde im Hintergrund.

Nebenspiele sind kleine Ergänzungen, die das Hauptspiel nicht stören. Der Birdie-Pot belohnt mutige Angriffe auf die Fahne, Snake bestraft Drei-Putts, Sandie belohnt das gerettete Par aus dem Bunker und Nearest to the Pin legt einen Pot auf jedes ausgewählte Par 3. Haltet die Einsätze für Nebenspiele klein, damit sie die Würze und nicht das Hauptgericht bleiben.

Achtet nur darauf, dass die Hauptspielform zur Spielerzahl passt. Seid ihr zu dritt, bilden Wolf oder Split Sixes das Gerüst, nicht Lochspiel. Seid ihr zu viert, wählt eine Team-Spielform, wenn ihr gemeinsam spielen wollt, oder kombiniert mehrere Einzelspielformen wie Skins und Stableford.

Schnelle Auswahl, wenn ihr euch nicht einigen könnt

  • Zwei Freunde, gleiche Stärke, etwas Spannung: Lochspiel mit einem Einsatz auf die gesamte Runde.
  • Gemischte Gruppe, hauptsächlich zum Vergnügen: Stableford, damit niemand eine Neun zu Ende spielen muss.
  • Zu dritt am Samstag: Wolf, wo sich Teams und Gegenspieler auf jedem Loch ändern.
  • Vier Spieler, die gemeinsam spielen wollen: Scramble, ein Ball und ein Ergebnis pro Team.
  • Wenig Zeit: Skins, ein Pot pro Loch und sonst nichts zum Mitführen.

Lasst die App vorschlagen und rechnen

Wenn ihr unsicher seid, kann Wager Golf anhand von Spielerzahl und Spielstärke eine Spielform vorschlagen und ein Nebenspiel ergänzen. Während der Runde berechnet die App die Spielform Loch für Loch mit den richtigen WHS-Vorgabenschlägen, hält den Stand live und zeigt am Ende, wer wem was schuldet. Auf dem Platz müsst ihr nicht rechnen und könnt die Spielform wählen, die eurer Runde am meisten Spaß bringt.

Häufige Fragen

Welche Spielform eignet sich bei unterschiedlicher Spielstärke?

Stableford oder Quota. Beide arbeiten mit Nettoergebnissen und berücksichtigen das Handicap. So kann ein Spieler mit hohem Handicap fair gegen einen Spieler mit einstelligem Handicap antreten. Auch Lochspiel und Skins funktionieren in gemischten Gruppen, wenn ihr mit Handicap spielt.

Welche Spielform passt zu drei Spielern?

Wolf, Split Sixes und Bingo Bango Bongo sind für drei Spieler gemacht. Bei Wolf wechselt die Partnerwahl Loch für Loch, Split Sixes verteilt sechs Punkte pro Loch und Bingo Bango Bongo belohnt den ersten Ball auf dem Grün, den Ball am nächsten zur Fahne und den ersten Ball im Loch. Lochspiel passt nicht zu drei Spielern, es ist ein Duell zu zweit.

Kann man mehrere Spielformen gleichzeitig spielen?

Ja. Eine typische Kombination ist eine Hauptspielform wie Lochspiel, Nassau oder Skins plus ein oder zwei Nebenspiele, zum Beispiel Birdie-Pot und Snake. Die Nebenspiele laufen im Hintergrund, ohne die Hauptspielform zu stören. Haltet ihre Einsätze klein, damit sie eine Ergänzung bleiben.

Lasst die App rechnen

Wager Golf berechnet Spielform und Abrechnung automatisch mit dem richtigen WHS-Handicap und zeigt anschließend genau, wer wem was schuldet.

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