Nearest to the Pin

Auf ausgewählten Par-3-Löchern gewinnt, wessen Abschlag am nächsten zur Fahne liegt. Ein Pot pro Loch und ein guter Grund, direkt auf den Stock zu zielen.

2 bis 4 Spieler Nebenspiele

Was ist Nearest to the Pin?

Nearest to the Pin ist der klassische Par-3-Wettbewerb, den es bei fast jedem Clubturnier gibt. Auf den ausgewählten kurzen Löchern zählt nur Präzision: Wer seinen Abschlag am nächsten zur Fahne platziert, gewinnt den Pot. So wird jedes Par 3 zu einem kleinen eigenen Wettbewerb, und auch der kürzeste Spieler im Flight kann glänzen.

So wird gespielt

  • Legt vor der Runde fest, welche Löcher zählen, normalerweise Par-3-Löcher.
  • Alle schlagen vom Abschlag in Richtung Grün.
  • Der Ball, der am nächsten zur Fahne liegt, gewinnt das Loch.
  • Normalerweise muss der Ball auf dem Grün liegen, um zu zählen.

So wird der Pot entschieden

Jedes ausgewählte Loch hat einen eigenen Pot: Einsatz mal Spielerzahl. Der Gewinner des Lochs erhält den gesamten Pot dieses Lochs. Spielt ihr Nearest to the Pin auf mehreren Löchern, gibt es während der Runde mehrere getrennte Pots zu gewinnen.

In Wager Golf wählt ihr die zählenden Löcher aus und markiert den Gewinner direkt auf dem Platz. Die App berechnet die Pots automatisch, lose Zettel in der Tasche sind nicht nötig.

Ein konkretes Beispiel

In diesem Beispiel seid ihr zu viert und vereinbart einen Einsatz von 50 auf zwei ausgewählten Par-3-Löchern, der 7 und der 16. Jedes Loch bekommt einen eigenen Pot: 50 mal vier Spieler sind 200 pro Loch.

Auf der 7 schlägt Anna ihren Ball auf das Grün und am nächsten zur Fahne. Anna gewinnt den gesamten Pot von 200. Weil sie selbst 50 beigetragen hat, liegt sie auf diesem Loch netto 150 vorn. Die drei anderen liegen jeweils 50 hinten.

Auf der 16 verfehlen alle bis auf Erik das Grün. Erik gewinnt den zweiten Pot auf dieselbe Weise: +150 für Erik, jeweils −50 für die anderen drei.

  • Pot pro Loch: Einsatz × Spielerzahl, also 50 × 4 = 200
  • Der Gewinner erhält den ganzen Pot, netto also den Pot abzüglich des eigenen Einsatzes
  • Niemand auf dem Grün, kein Gewinner: Die Einsätze bleiben bei den Spielern und es bewegt sich kein Geld

Über beide Löcher gewinnt Anna die 7 mit +150, verliert aber ihren Einsatz von 50 auf der 16 und landet bei +100. Bei Erik ist es umgekehrt, ebenfalls +100. Die beiden anderen verlieren auf beiden Löchern je 50 und stehen bei −100. Alles ist ausgeglichen: +100, +100, −100, −100. Wager Golf berechnet die Pots Loch für Loch und zeigt, wer wem was schuldet.

Häufige Fragen

Auf welchen Löchern spielt man Nearest to the Pin?

Meist auf Par-3-Löchern, auf denen alle vom Abschlag das Grün angreifen. Vor der Runde legt ihr fest, welche Löcher zählen: eines, zwei oder alle Par-3-Löcher des Platzes.

Muss der Ball auf dem Grün liegen?

Nach der gebräuchlichsten Regel muss der Abschlag auf dem Grün liegen, um zu zählen. Trifft niemand das Grün, gewinnt niemand dieses Loch. Vorher könnt ihr natürlich eine großzügigere Regel vereinbaren.

Wie wird der Pot entschieden?

Auf jedem ausgewählten Loch entspricht der Pot dem Einsatz mal Spielerzahl. Wer am nächsten zur Fahne liegt, gewinnt den Pot dieses Lochs. Wird kein Gewinner markiert, bewegt sich kein Geld.

Was passiert, wenn zwei Bälle exakt gleich weit von der Fahne entfernt sind?

Messt nach Möglichkeit noch einmal. Bleibt es gleich, teilen die beiden Spieler den Pot. Bei einem Pot von 200 erhält jeder 100 und liegt nach dem eigenen Einsatz netto 50 vorn.

Nearest to the Pin nicht mehr von Hand ausrechnen

Wager Golf berechnet Spielform und Abrechnung automatisch mit dem richtigen WHS-Handicap und zeigt anschließend genau, wer wem was schuldet.

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