Birdies und Birdie-Pot

Alle zahlen den gleichen Einsatz in den Pot. Wer am Ende der Runde die meisten Birdies hat, gewinnt alles. Das einfachste Nebenspiel für ein wenig zusätzliche Spannung.

2 bis 4 Spieler Nebenspiele

Was ist der Birdie-Pot?

Der Birdie-Pot ist das ideale kleine Nebenspiel und lässt sich leicht mit jeder Hauptspielform kombinieren. Vor der Runde zahlen alle etwas in den Pot. Wer die meisten Birdies spielt, gewinnt alles. Auf den kurzen Löchern gibt es damit einen zusätzlichen Grund anzugreifen, und ein Birdie fühlt sich noch etwas besser an.

So wird gespielt

  • Vor der Runde zahlen alle den gleichen Einsatz in den Pot.
  • Jedes Birdie, also ein Schlag unter Par auf einem Loch, zählt.
  • Ein Eagle oder besser zählt als ein Birdie, maximal eines pro Loch.
  • Wer am Ende die meisten Birdies hat, gewinnt den Pot. Bei Gleichstand wird er geteilt.
  • Spielt niemand ein Birdie, werden die Einsätze zurückgegeben.

Variante: Bezahlung pro Birdie

Statt mit einem Pot könnt ihr Birdies auch direkt abrechnen. Bei jedem Birdie schuldet jeder andere Spieler dem Birdie-Spieler den vereinbarten Einsatz. Diese Variante liefert schnelleres Feedback und kann stärker ausschlagen, denn wer auf drei Löchern ein Birdie spielt, erhält den Einsatz dreimal von jedem Mitspieler.

Wager Golf zählt Birdies Loch für Loch, unterstützt sowohl den Pot als auch die Variante pro Birdie und zeigt am Ende der Runde, wer wem was schuldet.

Ein konkretes Beispiel

In diesem Beispiel seid ihr zu viert und jeder setzt 50 ein. Der Pot entspricht dem Einsatz mal Spielerzahl, also 50 × 4 = 200.

Anna spielt während der Runde drei Birdies, Bea eines, die beiden anderen keines. Anna hat die meisten und gewinnt den gesamten Pot von 200. Da sie selbst 50 eingezahlt hat, beträgt ihr Nettogewinn 150. Die drei anderen verlieren ihren Einsatz und liegen jeweils 50 hinten.

  • Anna: +150, der Pot von 200 abzüglich ihres eigenen Einsatzes von 50
  • Bea: −50
  • Spieler 3: −50
  • Spieler 4: −50

Die Summe ist null, der Pot ist ausgeglichen. Hätten zwei Spieler gleich viele Birdies erzielt, würden sie den Pot teilen und je 100 erhalten. Damit lägen beide netto 50 vorn, während die anderen jeweils 50 hinten lägen. Wager Golf zählt die Birdies Loch für Loch, berechnet danach die Abrechnung und zeigt, wer wem was schuldet.

Häufige Fragen

Zählt ein Eagle als zwei Birdies?

Nein. Ein Eagle oder besser zählt auf diesem Loch als ein Birdie, also als eine Wertung pro Loch. Für das noch bessere Ergebnis gibt es keine doppelte Wertung.

Was passiert, wenn niemand ein Birdie spielt?

Dann bewegt sich kein Geld. In der Pot-Variante werden die Einsätze zurückgegeben, niemand gewinnt und niemand verliert.

Gibt es eine Variante, bei der jedes Birdie sofort ausgezahlt wird?

Ja. Statt eines Pots kann jedes Birdie direkt bezahlt werden: Alle anderen Spieler schulden dem Birdie-Spieler jeweils den Einsatz. So ist jedes Birdie sofort in der Abrechnung spürbar.

Wie hoch sollte der Einsatz sein?

Das entscheidet ihr selbst. Jeder kleine Betrag funktioniert. Bei vier Spielern mit je 50 Einsatz umfasst der Pot 200, der Gewinner liegt nach Abzug seines eigenen Einsatzes also 150 vorn.

Birdies nicht mehr von Hand ausrechnen

Wager Golf berechnet Spielform und Abrechnung automatisch mit dem richtigen WHS-Handicap und zeigt anschließend genau, wer wem was schuldet.

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